RHUS TOXICODENDRON
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Antidot

Tab.4 Liste allgemein wirkender Antidote in der Homöopathie
Liste der homöopathischen Antidote allgemeine Wirkung
Kaffee stark
schwarzer Tee stark
Kräuter: z.B. Kamille, Salbei stark
Gewürze: z.B. Kardamom, Anis, Fenchel stark
Peperoni & scharfer Paprika stark
scharfe Speisen stark
duftende Blumen stark
ätherischen Öle von: Pfefferminze, Anis,
Kampher, Fenchel, Kardamom
stark
Franzbranntwein stark
Erkältungsbäder, Erkältungsbalsam stark
Tigerbalsam stark
Räucherstäbchen stark
Hustenbonbons stark
japanisches Heilpflanzenöl stark
kosmetische Behandlungen mit ätherischen Ölen stark
Baldrian mittel
mit dem Flugzeug fliegen mittel
Bestrahlung (Röntgen, Szintigraphie) mittel
stark riechende Haushaltsreiniger mittel
Schwefel mittel
eingeschaltete Heizkissen oder -decken gering
Zwiebel gering
Milch gering
Essig gering
Stärke gering
Chinin gering
Knoblauch sehr gering
geschwefelte Lebensmittel sehr gering
Alkohol sehr gering
Salmiakgeist sehr gering
antidot

Antidot [griech. antídotos = Gegengabe], das; -s, -e;
Synonym: Gegengift, Gegenmittel

Antidot ist allgemein die Bezeichnung für ein Mittel, das bei Vergiftungen die Wirkung eines Giftes spezifisch aufhebt.
z.B.: Natriumthiosulfat bei Blausäurevergiftung (Cyanidvergiftung).

In der Homöopathie wird ein Antidot gezielt eingesetzt, um die Wirkung einer Substanz unwirksam zu machen bzw. kann es natürlich auch vorkommen, daß das Antidot ungewollt die Wirkung eines homöopathischen Mittels beeinträchtigt.
Der Patient merkt, daß das homöopathische Mittel zunächst eindeutig die Symptome beseitigt dann aber urplötzlich durch das Auftreten eines Antidots die Wirkung schlagartig unterbrochen wird.

Klassische Antidote in der Homöopathie sind beispielsweise Kaffee, Tee, Kräuter, Gewürze, Räucherstäbchen, scharfe Speisen oder auch duftende Blumen. Im Speziellen sind es vor allem die starken ätherischen Öle von Pfefferminze, Anis, Kampher, Fenchel oder Kardamom.
Produkte die diese Stoffe enthalten wie Zahnpasta, Kräutertees oder Kräuterbonbons sollten während einer Therapie gemieden werden um nicht die Wirkung der homöopathischen Arzneimittel zu erschweren oder sie gar gänzlich zu verhindern.
Ein Gläschen Alkohol oder der normale Konsum von Zigaretten hingegen üben auf die Wirkung von homöopathischen Mitteln keinen Einfluss aus.

Die Tabelle 4 zeigt nur einen groben Überblick allgemein wirkender Antidote in der Homöopathie und deren Wirkkraft. Bei einigen Patienten und homöopathischen Mitteln kann jeweils ein bestimmtes Antidot auch stärker bzw. schwächer wirken.
Vor einer Anwendung sollte also immer ein fachkundiger Homöopath zu Rate gezogen werden.



Speziell für Rhus toxicodendron (Rhus Tox.) sind die effizientesten Antidote Anacardium orientale, Croton tiglium, Grindelia robusta und Amonium carbonicum.
Bei einer chronischen Rhus-Dermatitis kommt in den meisten Fällen Graphites zur Anwendung.
Weiterhin sollen auch noch Apis mellifica, Cypripedium pubescens und Arsenicum als Antidot funktionieren sowie auch die kosmetische Behandlung mit ätherischen Ölen.


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Die auf rhus-toxicodendron.com aufgeführten medizinischen Hinweise zur Anwendung der homöopathischen Heilmittel aus dieser Pflanze dienen ausschließlich Informationszwecken. Die Beiträge geben die Erfahrungen und Meinungen unserer Besucher wieder und ersetzen keinen Arztbesuch oder andere professionelle medizinische Beratungen.