RHUS TOXICODENDRON
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Anwendung von Rhus toxicodendron in der Homöopathie

Einführung
Arzneimittelbild
homöopathische Verreibung

Rhus Tox. D4
Rhus Tox. D6
Rhus Tox. D12
Rhus Tox. D30
Rhus Tox. D200
Rhus Tox. C30
Rhus Tox. C200
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Rhus toxicodendron verwendet als Rhus Tox. in verschiedenen Potenzen ist heute ein bedeutendes Heilmittel in der homöopathischen Medizin. Die dafür verwendete Urtinktur wird aus den frischen Blättern der Pflanze Giftsumach hergestellt.
Seit den Anfängen der Homöopathie findet Rhus toxicodendron Anwendung, daher sind die Wirkungsweisen des Homöopathikums sehr gut bekannt. Die Kenntnisse stammen aus den Arzneimittelprüfungen, der Toxikologie und den zahlreich beobachteten und dokumentierten Heilwirkungen und Erfahrungen.
Das daraus resultierende Arzneimittelbild ist besonders vielfältig und umfangreich.
Die Anwendungsgebiete von Rhus toxicodendron sind allgemein und kurz zusammengefasst folgende:
Nahezu alle möglichen Leiden des Bewegungsapparates, das können sein Verrenkungen und Zerrungen (meist Sportverletzungen), Verstauchungen, Überdehnungen, Hexenschuss, Kreuzschmerzen, Ischiasbeschwerden sowie Folgen von Verletzungen, Überanstrengungen und Muskelkater. Sehr häufig sind hierbei die gelenknahen Gewebestrukturen (Sehnen, Bänder, Gelenkkapseln) im Sinne rheumatischer Beschwerden betroffen. Ein charakteristisches Merkmal ist: Bewegung und Wärme verbessern die Beschwerden, Ruhe und Kälte verschlechtern die Beschwerden. Der Patient verspürt innere Unruhe und einen erhöhten Bewegungsdrang.
Das Mittel kommt vorwiegend zum Einsatz bei allen rheumatischen Schmerzen in den Knochen, Gelenken, Nerven, Sehnen und Muskeln.

Rhus toxicodendron gehört somit auf alle Fälle in die Hausapotheke eines Möbelpackers oder Sportlers, der seine Gelenke und Muskeln stark strapaziert. Langstreckenläufer, -radfahrer und auch Tennisspieler schätzen das homöopathische Medikament sehr.
Rhus toxicodendron wird auch eingesetzt bei Lippenherpes, Grindflechte, Gürtelrose, fieberhaften Infektionskrankheiten, Typhus, Windpocken, Grippe oder auch nur Heiserkeit sowie auch bei Unruhe und allgemeinen Verstimmungszuständen.

Rhus toxiocdendron Dilution
Rhus toxicodendron
antike Dilution

Rhus toxicodendron gibt es als homöopathisches Mittel meistens in der Darreichungsform Globuli (Streukügelchen) oder Dilution (Tropfen), selten in Tablettenform oder als Salbe.
Da in der homöopathischen Medizin die Behandlungsform immer individuell und sehr genau auf den Patienten und sein jeweiliges Krankheitsbild abgestimmt wird, gibt es Rhus toxicodendron in den verschiedensten Potenzen. Die am häufigsten zur Anwendung kommenden sind Rhus Tox. D12 und Rhus Tox. D30. Generell und unabhängig von der Dosierung der Globuli gilt als Faustregel, dass niedrigere Potenzen eher auf körperlicher Ebene und höhere Potenzen eher auf emotionaler und geistiger Ebene wirken. Laien verwenden bei einer Selbstmedikation meist D-Potenzen, bei erfahrenen Homöopathen kommen meist C-Potenzen ab Rhus Tox. C30 zur Anwendung.

Die Selbstmedikation mit Rhus toxicodendron wird in der heutigen Zeit immer beliebter. Gründe für die Verbreitung sind die positiven Erfahrungen mit der Wirksamkeit des Medikamentes. Nebenwirkungen gibt es fast keine. Im Zeitalter der globalen Vernetzung erfolgt mit Hilfe der modernen Medien wie das Internet der Erfahrungsaustausch der Patienten untereinander sehr effektiv. Auch auf dieser Internetpräsenz finden Sie Berichte von Patienten die Ihnen ihre Erfahrungen mit Rhus toxicodendron schildern.
Beachten Sie aber bitte, dass hier die meisten Hinweise zur Anwendung von Rhus toxicodendron (Dosierung, Wirkung, Nebenwirkungen) von medizinischen Laien gegeben werden und nur zu Informationszwecken dienen sollen. Eine medizinische Beratung bzw. einen Arztbesuch ersetzen die Anwendungs- und Dosierungsempfehlungen natürlich nicht.

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